Kosmetik selber machen mit Heilerde

Kosmetik selber machen MineralerdeAnstatt teure Produkte im Handel zu kaufen, können Sie Ihre Kosmetikprodukte auch ganz einfach selber machen. Was Sie dazu brauchen, ist häufig bereits im Haushalt in der Küche oder im Bad zu finden – oder es genügen geringe Mengen an Basiszutaten, die Sie einmal kaufen und anschließend immer wieder verwenden können. Auch die Heilerde Kosmetik kann man mit Hilfe einiger simpler Tricks selber machen. Heilerde ist vielseitig einsetzbar: Die Haut, die Haare und auch die Zähne profitieren deutlich von der Anwendung der Mineralerde. Die Haut wird von belastenden Stoffen befreit, die Poren werden geöffnet und gereinigt und die Selbsbefettung reaktiviert. Durch die milde Wirkungsweise der Heilerde ist die Anwendung auch für Allergiker oder für Menschen mit sehr empfindlicher Haut geeignet.

 

Die Vorteile, wenn Sie Kosmetik selber machen

Nicht umsonst liegen DIY-Kosmetik Rezepte zum selber machen voll im Trend. Wirklich hochwertige Kosmetikprodukte kosten oft auf Dauer nicht nur viel Geld, sondern enthalten häufig auch noch Zusatzstoffe, die uns letztendlich mehr schaden als nutzen. Schauen Sie einmal auf die Liste der Inhaltsstoffe auf der Rückseite Ihrer Hautpflege – Können Sie noch nachvollziehen, was hinter all diesen Bezeichnungen steckt? Wenn Sie Kosmetik selber machen, können Sie problemlos selbst kontrollieren, welche Inhaltsstoffe in Ihren Pflegeprodukten stecken. Je nach den individuellen Bedürfnissen Ihrer Haut können Sie mit den Zutaten variieren und für sich die beste Zusammensetzung herausfinden.

Wenn Sie die Inhaltsstoffe sorgsam auswählen, können Sie sich darauf verlassen, eine pflegende Kosmetik zu erhalten, die frei von schädlichen Chemikalien, Tensiden oder aggressiven Lösungen ist. Solche Zusätze fördern nämlich die Talgproduktion, wodurch die Haut am Körper und auf dem Kopf eher zu Unreinheiten und zu einer übermäßigen Fettproduktion neigt. Andere chemische Zusätze fördern das Austrocknen der Haut und lassen Falten und raue Stelle schneller entstehen. Möchten Sie keine konventionelle Kosmetik verwenden, können Sie ganz einfach Ihre Kosmetik selber machen. Hinzu kommt, dass DIY-Kosmetikprodukte wunderbar verschenkt werden können. So erhalten Ihre Lieben echte Unikate, die sie so nie im Laden erwerben können.

 

Was braucht man, wenn man Kosmetik selber machen will?

Wenn Sie aus Heilerde Kosmetik selber machen möchten, benötigen Sie zur Aufbewahrung am besten Schraubgläser oder ähnliche Gefäße aus Glas. Hinzu kommen, je nach Hauttyp, einige Öle und die richtige Heilerde. Häufig verwendete Zutaten sind zum Beispiel Aloe-Vera Gel, Teebaumöl, Mandelöl oder Öle wie Rosenöl, Jojobaöl oder Kokosöl. Viele Zutaten finden Sie bereits in Küche oder im Badezimmer – dazu gehören unter anderem Honig, Quark, Eigelb oder Vaseline. Achten Sie bei Kauf dieser Basiszutaten zum Kosmetik selber machen stets auf naturbelassene, hochwertige Produkte.1

 

1 Gabriele Zimmermann: Heilerde für ein gesundes Leben, Herbig Verlag, 2010, S.152- 162.

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Haarkur selber machen mit Mineralerde

Mineralerde HaarkurJeder wünscht sich gepflegtes und geschmeidiges Haar, doch es ist gar nicht so einfach sich im Beauty-Dschungel, mit den vielen teuren und aufwendigen Haarkuren, zurechtzufinden. Aber warum lange vor den Regalen stehen, wenn man seine eigene individuell abgestimmte Haarkur einfach mit Mineralerde selber machen kann. Eine Haarkur mit Mineralerde bringt, dank der positiven Eigenschaften, viele Vorteile mit sich.

 

Bei Mineralerde handelt es sich um ein absolut natürliches Produkt, somit ist diese auch sehr viel schonender, als herkömmliche Haarkuren mit ihren chemischen Inhaltsstoffen. Gerade diese chemischen Inhaltsstoffe lassen die Haare zwar kurzfristig seidiger wirken, können jedoch die Kopfhaut und Haarstruktur angreifen. Die Kopfhaut wird von den, in den herkömmlichen Haarkuren steckenden, Tensiden und Chemikalien häufig irritiert, sodass es zu einer übermäßigen Talgproduktion kommen kann. Das führt häufig zu schnell fettendem Haar. Die Mineralerde kann die Talgproduktion wieder ins Gleichgewicht bringen.

 

Eine Haarkur aus Mineralerde befreit die Haare und die Kopfhaut von unliebsamen Stylingrückständen, Schmutz und Schadstoffen, denn verstopfte Poren werden bei einer Anwendung mit einer Haarkur aus Mineralerde gereinigt. Schmutzpartikel werden gebunden und können einfach ausgespült werden. Durch das Reinigen der Poren werden aber nicht nur Schadstoffe herausgezogen, sondern auch die wertvollen Mineralstoffe der selbst gemachten Haarkur können so die Haut remineralisieren. Besonders für empfindliche Kopfhaut und bei Haarausfall ist die Haarkur aus Mineralerde deshalb geeignet.

 

Haarkur selber machen: Sanfte Pflege für trockenes Haar und trockene Kopfhaut

Besonders für Personen mit trockener und gereizter Kopfhaut und strapaziertem Haar ist diese selbst gemachte Haarkur mit Mineralerde optimal geeignet. Diese Haarkur entfernt die unliebsamen Unreinheiten oder Schmutzpartikel aus den Haaren und remineralisiert im selben Zuge die Kopfhaut, um sie sanft zu pflegen. Die Kamille und das Ringelblumenöl, welche in dieser Haarkur enthalten sind, wirken beruhigend auf die Kopfhaut und pflegen das Haar auf sanfte Weise. Das enthaltene Aloe Vera Gel ist bekannt dafür Feuchtigkeit zu spenden und ist somit der optimale Zusatz für eine DIY-Haarkur für trockene Haare. Hier eignet sich am Besten weiße Mineralerde, da sie die Wirkung der selbst gemachten Haarkur optimal abrundet.

 

Zutaten:

  • 3 EL weiße Mineralerde
  • Ca. 2-3 EL Kamillentee
  • 1 EL Aloe Vera Gel
  • 2-3 Tropfen Ringelblumenöl
  • Einen Spritzer Zitronensaft

 

Zubereitung und Anwendung:

Alle Zutaten werden in eine kleine Schale gegeben und vermischt. Die Schale sollte nicht aus Metall bestehen, da die Mineralerde unter Umständen Partikel des Metalls aufsaugen und somit aufnehmen kann. Die Mischung sollte so lange gerührt werden, bis eine leicht flüssige Paste entsteht. Gerne kann mit Kamillentee oder Mineralerde die Konsistenz angepasst werden.

Die fertige Haarkur kann anschließend auf das Haar aufgetragen werden, wo sie ca. 15-20 Minuten einwirken sollte. Anschließend wird die selbst gemachte Haarkur gründlich ausgespült. Es sollten keine Rückstände im Haar bleiben.*

Diese Anwendung sollte mindestens 2-3 Mal in der Woche für mehrere Wochen wiederholt werden, um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

 

Haarkur selber machen für strapaziertes Haar und schuppige Kopfhaut

Diese DIY-Haarkur eignet sich besonders zur Pflege von stark strapaziertem Haar, denn die vielen Mineralstoffe in der Mineralerde sorgen für eine sanfte Remineralisierung. Zudem liefert die Avocado für eine Extraportion Feuchtigkeit. Der Brennnesseltee und das Lavendelöl sorgen für den optimalen Ausgleich und eine sanfte Beruhigung der Kopfhaut. Honig eignet sich ebenfalls optimal als Zutat, da diesem eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird und er damit Schuppen und Juckreiz entgegenwirkt. Er sorgt damit für geschmeidigen Glanz. Für diese DIY-Haarkur eignet sich besonders grüne Mineralerde, da sie sich durch eine strake Absorptionskraft auszeichnet und somit besonders für strapaziertes Haar geeignet ist.

 

Zutaten:

  • 3 EL grüne Mineralerde
  • 1 EL Avocadomousse
  • 1/2 EL Honig
  • 2-3 Tropfen Lavendelöl

 

Zubereitung und Anwendung:

Um diese Haarkur selber zu machen, werden alle Zutaten in eine kleine Schale gegeben und gut vermengt. Es sollte eine homogene Paste entstehen. An dieser Stelle kann mit Brennnesseltee und Mineralerde die Konsistenz optimal angepasst werden. ACHTUNG: Die Schale sollte nicht aus Metall bestehen, da sonst die wertvollen Mineralstoffe verloren gehen können.

Für die Anwendung sollte die Haarkur gleichmäßig aufgetragen werden und ca. 15-20 Minuten einwirken. Anschließend sollte die DIY-Haarkur restlos ausgewaschen werden.* Die Haarkur sollte, für ein perfektes Ergebnis, alle 1-2 Tage, für mehrere Wochen durchgeführt werden.

 

*Einmal verwendete Mineralerde sollte kein zweites Mal verwendet werden.

 

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Mineralerde gegen fettige Haare

Fettige Haare

Unter fettigen Haaren leiden viele Menschen. Dabei liegt es oft nicht an mangelnder Hygiene, warum Haare schnell fettig werden. Ganz im Gegenteil: Je öfter man die Haare mit herkömmlichen Shampoos wäscht, umso mehr neigen sie dazu, schnell nachzufetten.

Das liegt am sogenannten Sebum, dem Talg, den unsere Talgdrüsen auf dem Kopf produzieren. Dieses soll unsere Haare auf natürliche Weise pflegen. Waschen Sie die Haare täglich mit herkömmlichem Shampoo, wird der pflegende Talg abgespült und die Talgdrüsen dazu angeregt Neuen zu produzieren. Dies wiederum lässt die Haare schnell fettig aussehen und das Bedürfnis, die Haare erneut zu waschen, steigt. Darüber hinaus trocknet herkömmliches Shampoo die Kopfhaut aus, was die Talgdrüsen weiter dazu anregt mehr Sebum zu produzieren. Damit gelangt man einfach ich einen Teufelskreis der nicht ganz einfach zu durchbrechen ist.

Da die Haare weniger zu waschen – besonders zu Beginn der natürlichen Haarwäsche – sehr schwer ist, eignet sich Mineralerde sowohl als kurz- sowie langfristige Lösung bei fettigen Haaren. Denn Mineralerde regt die Haut nicht zur Talgproduktion an, was langfristig dazu führen kann, fettige Haare weniger oft waschen zu müssen.

 

Wie reinigt Mineralerde fettige Haare?

Mineralerde ist in der Lage Schmutzpartikel und auch Talg aufzusaugen und zu binden. Diese Fähigkeit nennt man Sorptionsfähigkeit. Dabei reinigt die Mineralerde zwar effektiv fettige Kopfhaut und Haare, jedoch wirkt sie – anders als herkömmliche Shampoos – nicht austrocknend, weshalb die Talgproduktion weniger stark angeregt wird. Tonerde gibt während der Reinigung sogar Mineralien an die Haut ab, weshalb diese auf natürliche Weise gepflegt wird. Aus diesem Grund ist Mineralerde nicht nur ein effektives Reinigungs-, sondern auch ein natürliches Pflegemittel.

 

Rote Mineralerde für fettiges Haar

Rote Mineralerde erhält ihre Farbe durch einen hohen Anteil an Eisenoxid. Deshalb wird die Verwendung von roter Mineralerde vor allem für unreine Haut und leicht fettendes Haar empfohlen. Die Poren werden geöffnet, gereinigt und überschüssiges Fett gebunden.

 

Shampoo für fettige Haare

Mineralerde bietet sich als Hausmittel gegen fettige Haare an. Vor allem als Shampoo verwendet, kann Mineralerde durch die chemie- und Tensid freie Reinigung dazu beitragen, dass die Haare nicht mehr so schnell nachfetten.

Für ein Shampoo gegen mit Mineralerde benötigt man ca. 2 EL Mineralerde und ca. 2-3 EL Wasser. Ja nach Haarlänge sollte die Menge angepasst werden. Da Mineralerde durch ihre Sorptionsfähigkeit auch Partikel von Plastik- oder Metallschalen aufnehmen kann, sollte man auf Glas oder Porzellan zurückgreifen. Dasselbe gilt bei Löffeln oder auch bei anderen Dingen, die mit der Mineralerde in Berührung kommen.

Mischen Sie alle Zutaten zu einer glatten Masse und geben Sie diese auf die Kopfhaut und die Haare. Massieren Sie Ihre Kopfhaut wie gewohnt bei der Haarwäsche und spülen Sie die Mineralerde-Paste anschließend gut aus.

Nachdem die fettigen Haare mit Mineralerde gewaschen wurden, kann man noch eine saure Rinse machen, um die Schuppenschicht der Haare wieder zu schließen. Für diese Rinse einfach 1TL Apfelessig mit ca. einem Liter lauwarmem oder auch kaltem Wasser mischen und damit die Haare nochmals ausspülen.

 

Erfahren Sie hier wie sich die unterschiedlichen Mineralerden in ihren Farben unterscheiden.

 

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